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Ortsumgehung Hohkeppel - Chance nicht verpassen

Einmalige Chance nutzen – Tagesordnungspunkte des Bau- Planungs- und Umweltausschusses ganzheitlich betrachten

Das Thema Ortsumgehung Hohkeppel stand wieder auf der Tagesordnung. Die Gemeinde Lindlar versucht sich natürlich an der leichtesten Option, die Zuständigkeit auf das Land, den Kreis bzw. Straßen.NRW „abzuwälzen“, aber in Wahrheit geht es nur um das eine: wer soll zahlen. Die Bezirksregierung bzw. Straßen.NRW haben in der Regel nichts dagegen, alle Planungen wohlwollend zu begleiten, wenn die Umgehungsstraße komplett von Lindlar bezahlt wird.

Da realistischerweise einige andere Projekte – wie bspw. marode Autobahnbrücken – Vorrang vor einer Ortsumgehung Hohkeppel haben, bedeutet das Hoffen auf Straßen.NRW nichts anderes als den leidgeplagten Bewohnern Hohkeppels Sand in die Augen zu streuen.

Es liegt also an uns: möchte Lindlar eine Ortsumgehung Hohkeppel, dann werden wir sie selber finanzieren müssen. Der jetzige Zeitpunkt ist günstig wie nie: wir könnten die Umgehungstraße Hohkeppel West gleichzeitig als Erschließungsstraße für Wohnbebauung in Hohkeppel nutzen, so dass die Kosten für die Gemeinde von ca. 3 Mio. EUR auf unter 500.000 EUR fallen würden.

Die Gemeinde Lindlar ist ein beliebter Wohnstandort im Speckgürtel von Köln und insb. Hohkeppel liegt so nah an Köln wie fast kein anderer Ort im Oberbergischen, außerdem ist der Bahnhof Overath nah und bald gibt es vielleicht sogar eine Haltestelle in Vilkerath.

Aber das funktioniert leider nicht ganz automatisch, die Verwaltung muss sich dafür ein bisschen anstrengen.

Der Flächennutzungsplan muss geändert werden, dafür ist es notwendig, dass man einen „Bedarf“ an Wohnbebauung in Hohkeppel nachweist. Gibt es aber noch nicht einmal ein „inoffizielles“ Baugebiet in Hohkeppel, dann kann man keinen Bedarf nachweisen, denn wie soll man Interessenten sammeln, für etwas, was nicht geplant ist?

Eine einfache Lösung wäre, zu tun, als würden wir ein Baugebiet in Hohkeppel West schaffen, eine Umgehungs und Erschließungsstraße zu planen und von den 128 Interessenten, die es laut Schreiben der BGW allein für das Baugebiet „An der Jugendherberge“ gibt, zu fragen, wer für ca. 100 EUR den m² sich auch vorstellen könnte, in Hohkeppel zu bauen. Für viele Interessenten ist eine gute Anbindung nach Köln nicht ganz unwichtig. Wenn nur ein Viertel auch Hohkeppel in Betracht ziehen würde, wäre die Umgehungsstraße so gut wie finanziert.

Wir haben seit Jahren die einmalige Situation, dass Köln aus allen Nähten platzt und Lindlar als eine der wenigen Gemeinden in Oberberg von der Flucht aufs Land profitieren kann.

Wer vor einer Lösung für Hohkeppel einfach weiter wie bisher neue Baugebiete in Lindlar-Ort durchwinkt, weil er auf das schnelle Geld aus ist, verbaut wahrscheinlich die Chance des Jahrzehnts für Hohkeppel.

Wir fordern deshalb schnellstmöglich die Einrichtung eines Arbeitskreises „Ortsumgehung Hohkeppel“, damit alle Betroffenen eine gute Lösung für Hohkeppel erarbeiten können.

Ortsparteitag 2017

Am 17.03.2017 fand der Ortsparteitag der FDP Lindlar im 2T Café in der neuen Kletterhalle Lindlar statt. Vorstandswahlen standen nicht an, deshalb stand primär nur der politische Rechenschaftsbericht und die Kassenprüfung auf der Tagesordnung.

Neben vielen politischen Themen wie Schloss Heiligenhoven, die noch fehlende Transparenzsatzung und dem immer noch ungenutzten Sparpotential der Gemeinde wurden auch die Aktionen des Ortsverbandes resümiert: einerseits die große Freibieraktion zum Herbstfest Lindlar und die KiTa Bilderaktion, bei der über 200 Kinder der Lindlarer Kitas teilgenommen hatten.

Im Jahre 2016 konnte sich die FDP Lindlar über 2 Neumitglieder freuen. Das Jahr 2017 steht natürlich im Zeichen der Landtagswahl NRW und der Bundestagswahl.

Ein Eisspeicher für das Rathaus?

Laut Berechnungen einer Firma, die den Eisspeicher bauen möchte (und hier nur wenig Wettbewerb zu fürchten hat), ist der Eisspeicher die "wirtschaftlichste" Lösung - wenn man die fast 300.000 EUR Fördermittel einbezieht. Immer bedenken: auch Fördermittel sind Steuergelder! Es gibt aber ein paar Nachfragen:

1) Förderprogramme: Warum sollen elektrisch betriebene Luft/Wasser-Wärmepumpen nur bis 37,5 kW Nennwärmeleistung gefördert werden, wenn die Bafa selbst unter http://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/ee_waermepumpen_anlagenliste.pdf?__blob=publicationFile&v=10 bspw. die Wärmepumpe "Vitocal 300-A AWO 302.A60" (Seite 32) mit 50,32 kW Nennwärmeleistung angibt?

2) Warum wird keine "Hybrid-Lösung" kalkuliert, mit bspw. Luftwärmepumpe, PV-Analge und (vorhandener) Gasheizung für die Spitzenlastabdeckung (Stunden unter 0°C Außentemperatur) - und ggf. kleiner eigenen Heizung für den Neubau?

3) Warum wird mit einem so hohen Gaspreis gerechnet (5,3 Cent/kWh)? (Günstigster) Gaspreis bei Verivox: ca. 4,5 Cent / kWh. Das ist für die Kalkulation nicht unerheblich.

4) Der geplante Anbau ans Rathaus (nach EnEV 2016) mit ca. 800 m² würde eine (eigene) Gasheizung für 60-70 Tsd. EUR benötigen? 20.000 EUR sollten hier mehr als ausreichen!

5) Alt- und Neubau werden wahrscheinlich unterschiedliche Vorlauftemperaturen benötigen. Warum plant man hier nicht zwei Heizsysteme, so dass beide Gebäude jeweils optimal beheizt werden können?

6) Ist die Förderung für den Eisspeicher überhaupt gewährleistet? In der "Grenzstrommix-" bzw. "Verdrängungsstrommix"-Betrachtung liegt die derzeitige kW-Stunde-Strom bei 800-900 g CO2 / kWh bzw. bei ca. 600 g CO2 / kWh im Jahre 2030. Das ist ca. um den Faktor 3 höher als bei Gas. In der ersten Rechnung war noch von einer Jahresarbeitszahl von 4,5 die Rede. Was stimmt denn nun?

 

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