Photovoltaik ja, aber richtig!
Wir alle wissen, wie wichtig der Umweltschutz ist und dass eine Möglichkeit, CO2 einzusparen, die Nutzung von erneuerbaren Energien anstelle von fossilen Brennstoffen ist. Auch im Oberbergischen ist es Mode geworden, auf Photovoltaik zu setzen, die Stromerzeugung mit Sonnenlicht. Meistens erfolgt dies in der Regel nicht aus umweltpolitischen Gesichtspunkten, sondern aufgrund der enormen staatlich garantierten Subventionen. Leider gehört der Großteil Nordrhein-Westfalens neben den Niederlanden und Belgien zu den lichtärmsten Regionen in Mitteleuropa (siehe Karte:)
Einerseits beklagen viele Besitzer von Photovoltaikanlagen im Oberbergischen, dass die Rendite nicht wie versprochen gehalten wird. Andererseits bewirkt der Kauf einer Photovoltaikanlage im derzeitigen System, dass überwiegend in Produktion (vielfach in China) investiert wird, und nicht in Innovation, dass verbesserte Solaranlagen mit einem besseren Preis / Leistungsverhältnis entwickelt werden, die marktgerecht Solarstrom produzieren könnten.
Der Marktpreis für Solarmodule ist durch die künstliche Nachfrage zu hoch, als dass sich ärmere Länder bspw. in Afrika die Solarmodule leisten können, wo die Module etwa das doppelte an Strom produzieren könnten und damit auch einen doppelten Beitrag zum Umweltschutz leisten könnten. Denn CO2 ist ein globales Problem und das sollte man bedenken, wenn man fordert, Photovoltaikanlagen im Bergischen Land zu installieren.


