Von Hannelore Kraft und Jürgen Rüttgers lernen heißt, ...

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 ... zumindest nicht siegen lernen.

Jedenfalls soweit es die Ergebnisse der Wahl vom 9. Mai 2010 betrifft. Die CDU fällt um mehr als 10 Punkte und erreicht ein Ergebnis, das etwa auf der Höhe in der Zeit vor der Wahl von 2005 liegt. Die SPD verliert nochmal 2,6 Punkte zu den katastrophalen Ergebnissen von 2005 (damals minus 5,7 Punkte). Wahrlich keine überzeugenden Resultate.

Dabei haben sich Kraft und Rüttgers im Wahlkampf inhaltlich überwiegend geschont, so dass aus menschlicher Sicht einer Großen Koalition keine Hürden in den Weg gelegt wurden. Immerhin.

Während darüber hinaus die CDU offensichtlich die Zeichen verstanden hat und sich in gewisser Zurückhaltung übt, macht die SPD von Frau Kraft einen auf ‚Dicke Jacke‘. Als wäre ihr ein sensationeller Wahlerfolg gelungen. Zur Erinnerung: die SPD fällt noch hinter das desaströse Ergebnis von vor fünf Jahren zurück. Die SPD in Land und Lindlar scheint die aktuellen negativen Zahlen dennoch als besondere Bestätigung und Zuspruch durch die Wählerinnen und Wähler zu interpretieren. Ein interessanter Ansatz.

Die SPD Lindlar agitiert aber auch nach der verlorenen Wahl, als sei sie mitten im Wahlkampf. Die halt- und substanzlosen sowie nicht wirklich originellen Vorwürfe gegenüber der FDP im Mitteilungsblatt vom 14. Mai sind hierfür ein neuer Beleg. Gehen der SPD Lindlar die Argumente aus? Schon in der jüngsten Ausgabe des SPILL DURES hat der SPD Ortsverband nicht gerade durch sachlich vorgetragene und begründbare Argumente geglänzt. 

Viele konstruktiv orientierte Kommunalpolitiker fragen sich, warum sich die SPD Lindlar auf diese Weise zunehmend ins Abseits manövriert.

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